Wednesday, 2 June 2010

Northern Territory und Western Australia

Der Mai:
Als nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Nadette und als unser gemeinames Weihnachtsgeschenk, haben uns Astrid und Eckart (Moritz‘ Eltern) den Flug von Brisbane nach Darwin und einen Leihwagen für einen Monat geschenkt.
Den einzigen Staat, den wir noch nicht in Australien gesehen haben, ist Western Australia. Demnach wählten wir unsere Route von Darwin (NT) nach Perth (WA). Der Highway 1 führte uns durch durch Teile des Northern Territory und durch die Küstenregion Western Australias.
Western Australia ist wirklich noch einmal ganz anders als die restlichen Staaten unser 2. Heimat. Obwohl WA der größste Staat Australiens ist, ist es zu gleich der geringst besiedelste. Die meisten Menschen leben in der Hauptstadt des Staates Perth.
Dementsprechend trafen wir auf unserem Weg durch WA auf absolute Isolation. Kein Verkehr, keine Menschen… einfach nur Natur, Tiere und das Gefühl einem gehöre die Welt!
Wir besuchten so viele National Parks wie möglich. Was wir sehen konnten, war einfach unglaublich schön! Unberührte Natur! Das schönste, was man sich vorstellen kann!

Wir haben die besten Fotos einfach mal für euch herausgesucht:

Bootstour über's Yellow Water im Kakadu National Park


bei der wir sogar ein Kroko zu Gesicht bekamen.


Im Litchfield NP konnten wir die unglaubliche Architektur der Termiten bestaunen.


Auf einen natürlichen Swimming Pool trafen wir in Mataranka.


Dort genossen wir einen kleinen Plantsch.


Gorges im Mirima NP.


Aussicht vom Straßenrand!


Weitere unglaubliche Gorges im Geikie Gorge NP (man beachte die Synchronie der Vögel).


Dieser kleine Frosch lebt im Waschbecken der Damentoilette.


Im Westen geht die Sonne am besten unter.


In Broome besuchten wir den berühmten Cable Beach.


80 Mile Beach.








Lookout im Karijini NP.


Tiefe Schluchten im selbigen NP.


Eine eiskalte Abkühlung gönnten wir uns an diesem schönen Wasserfall.


Wie schön ein Straßenrand seien kann!


Lookout in Exmouth.


Einer der vielen Strände in Exmouth.


Das Kriegsdenkmal genießt einen Sonnenuntergang in Zeiten des Friedens.


Am Ningaloo Reef haben wir uns todesmutig ins Haibecken begeben.


Moritz sagt "Hi" zum Hai.


Walhaie sind mit 12m + die größten Fische unseres Planeten, ernähren sich zu unserem Glück allerdings nur von Plankton.


Einer von 2 Orten auf der Welt, wo man diese lebenden Fossilien (living marine stromatolites oder living fossils) bestaunen kann.


Nadette am Shell Beach, der wirklich nur aus Muscheln besteht.


Lookout am Eagle Bluff im Shark Bay Marine Park. Mit ein bisschen Glück kann man hier Haie beobachten. (Das haben wir allerdings erst nach unserem Schwimmgang erfahren).


Monkey Mia. Hier kommen die wilden Delphine bis ans Ufer heran.




Kalbarri NP.


Pinnacles Desert im Nambung NP.


Abendsonne im selbigen NP.


Wave Rock. Der perfekte Skatepark, wenn der Boden bloß ein bisschen glatter wäre.


Tree Top Walk.


Calgardup Cave.


Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören. Das Sprichwort kennen wir doch alle.
Eine wunderschöne 9 Monate lange Reise geht heute zu Ende.

Wir können es selber noch gar nicht fassen, dass unsere gemeinsame Zeit, in der wir so unglaublich viel gesehen, erlebt und gelernt haben, vorbei ist

Wir möchten uns gerne bei unseren Eltern für die ganze Unterstützung und auch das Vertrauen in uns bedanken!
Vielen Dank an unsere zahlreichen Leser und Kommentarschreiber!
Vielen Dank an unsere Freunde, die uns durch ihren ständigen Kontakt den Eindruck vermitteln, dass wir gar nicht so weit von Zuhause weg sind.
Ganz ganz vielen Dank an euch alle!
Ihr gebt uns die Kraft das alles durchzustehen!

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Info:

Moritz fliegt in wenigen Stunden nach Cairns, um dort auf einer weiteren Farm zu arbeiten.

Nadette wird sich morgen auf den Weg nach Adelaide begeben und dort auf Rike treffen, mit der sie einen Monat die Ostküste entlang reist.



Liebe Grüße und bis bald,

eure Nadette & euer Pucky

Saturday, 15 May 2010

Neuseeland

Der April:

4,3 mio Einwohner teilen sich das Land mit 40 mio Schafen!

Aufgrund der Nähe zu Australien, war es quasi ein Muss auch mal unseren neuen Nachbarn einen Besuch abzustatten. Also nahmen wir uns einen Monat Auszeit von unserem geliebten Australien.
Das erste, das uns auffiel, war der ernorme Temperaturunterschied. Kaum einen Fuß aus dem neuseeländischen Flughafen in Christchurch gesetzt, war dieser auch schon eingefroren… Nein! Ganz so schlimm war es dann doch nicht, dennoch kamen wir uns mit unserem sommerlichen Outfit fehl am Platz vor. Also kramten wir die eingestaubten Pullover und Jacken aus unseren Backpacks hervor und machten uns auf Erkundungstur der Südinsel mit unsrem Leihwagen.

Unser erstes Ziel waren die Moeraki Boulders südlich von Christchurch. Die 4 mio Jahre alten Gesteinsblasen betragen einen Durchmesser von bis zu 4m.



Weiter ging’s Richtung Süden zur bezaubernden Halbinsel Otago Peninsula, wo wir ein paar Robben “hallo” sagten, die gemütlich am Strand in der Abendsonne dösten.



Unmittelbar in der Nähe und doch so weit weg von der schönen Natur erbeuteten wir in der Großstadt Dunedin ein paar wärmere Kleindungsstücke und bekamen ein gratis Knöllchen für’s Falschparken. Aber wenigstens war uns jetzt nicht mehr kalt.
Wildes Buschland, idyllische Wasserfälle und einsame Buchten warteten in den Catlins auf uns.



Ein ganz besonderes Erlebnis war unser Ausflug zum Milford Sound. Mit Hilfe eines Bootes fuhren wir den 16 km langen Fjord bis zur Tasman Sea.



Ein ganzes Stück weiter Norden wartete der Mount Cook National Park auf uns. Der größte Berg Neuseelands nach dem der National Park benannt ist, bringt es zu einer Höhe von 3754m.



Im Herzen der Südinsel findet man Lake Pukaki und Lake Tekapo. Sie erstrahlen in einem unecht wirkenenden türkisfarbenen Ton.
Anschließend fuhren wir den Haast Pass entland, der uns zur Westküste brachte. Dort angekommen bestaunten wir den Franz Josef Glacier.



Einen überragenden Blick auf den Lake Matheson und die sich darin spiegelnden Alpengipfel hatten wir vom Aussichtspunkt View of Views.



Auf unserer to-do-Liste standen noch die Pancake Rocks, die von Wasser, Wind und Zeit ihre einmalige Form erhielten, die an aufeinander gestapelte Pfannekuchen erinnert.



Ganz im Norden trafen wir auf den Abel Tasman National Park, der zugleich unser letztes Ziel auf der Südinsel war. Ein langer Walk führte uns zu einsamen Buchten an verlassenen Stränden.



2 Wochen waren vergangen, so machten wir mit der Autofähre auf den Weg zur Nordinsel. In Wellingten begrüßte uns zu unserer Freude mit deutlich wärmerem Wetter. So schländerten wir durch die Innenstadt und besuchten das Museum of New Zealand.
Vorbei am Mount Egmont landeten wir schließlich an den Waitomo Caves. Mit einem Boot durchfuhren wir eine Höhle voller Glühwürmchen, die im Dunklen an der Decke einen Sternenhimmel bilden. Leider war das Fotographieren nicht gestattet.
Zum größten See Neuseelands (Lake Taupo) gelangten wir via Tongariro National Park, dem ältesten des Landes.





Den östlich gelegenen Städten, die sich von Napier bis Gisborn erstrecken, genossen wir vom Auto aus. Der Pacific Coast Highway brachte uns zur gigantischen Bay of Plenty. Stände und wunderschöne Landschaften sind dort wirklich im Überfluss vorzufinden. Es war einer unserer Lieblingsorte.



Die zentral gelegene Stadt Rotorua liegt in einer dampfenden wald- und seenreichen Thermalregion. Wir genossen ein Bad im Polynesian Spa und unternahmen Walks durch Waimangu Vulcanic Valley und Thermal Wonderland.








In Reglan besuchten wir Milena und tauschten wir uns mit unseren Erfahrungen und Erlebnissen der letzten Monate aus und gingen Surfen. Da wir noch keine Erfahrungen mit dem Surfen hatten, nahmen wir eine professionelle Surfstunde.





Bevor es von Auckland zurück nach Australien ging, machten wir einen Abstecher zu den Cathedral Cove und dem Hot Water Beach, aus dem tatsächlich hochend heißes Wasser aus dem Sand sprudelt, sobald man ein Loch gräbt.