Dort harmoniert alt mit neu auf ganz besondere Weise. Leider konnten wir die Innenstadt und die Parks nicht lange genießen, da unsere Fähre nach Kangaroo Island keine Verspätungen duldete – auch nicht die eines Puckys.
50 min nach unserem Check-In an Board konnten wir bereits Kangarooischen Boden betreten – Dank der geräumigen Fähre mit unserem Van.
Das erste, das wir auf Kangaroo Island zu Gesicht bekamen, war ein kleiner aber feiner Skatepark. An dieser Stelle muss einfach mal betont werden, dass es in Australien – egal wie klein das Dörfchen auch ist – immer einen Skatepark gibt (cooles Land!).
Nach einer kurzen Skatesession sollte unser Abenteuer auf Kangaroo Island dann wirklich beginnen.
Den ersten Tag verbrachten wir damit die Insel ein wenig kennen zu lernen. Bei einer Insellänge von nur 120 Kilometern (oder auch australisch „K’s“) fällt dies nicht schwer.
Die Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz in American River, einer Stadt im Westen der kleinen Insel.
Ein Highlight erwartete uns am zweiten Tag. Zum aller ersten Mal seit wir durch Australien touren waren wir im Meer schwimmen. Bei der verführerischen Schönheit des Emu Bays kann man aber auch nicht anders als sich die Sachen vom Leib zu reißen (nur die Sonnenbrille bleibt auf der Nase) und voller Freude ins Wasser zu springen! Obwohl das Wildcampen immer mehr zu einer unserer Leidenschaften wird, sehnten wir uns nach einem Campingplatz – vor allem der Dusche wegen. Denn Salzwasser auf der Haut zwingt selbst den härtesten Wildcamper zum Campingplatz. Abends um 22 Uhr war unser Tag noch lange nicht zu Ende. Stattdessen verwöhnten wir unseren Forschungstrieb mit einer Pinguin Tour. Pinguine in Australien? Ganz genau!
Da Pinguin-Eltern den ganzen Tag damit verbringen Futter für den Nachwuchs zu finden, bietet es sich an Pinguine in der Nacht zu beobachten. Zu dieser Zeit kommen die Eltern an Land, um ihre Jungen mit erbeuteten Fischen zu füttern.
Wer denkt, dass Kangarro Island „nur“ Pinguine oder vielleicht noch Kängurus zu bieten hat liegt falsch! Am dritten Tag besuchten wir den Seal Bay Conservation Park und durften mit offenen Mündern einen Strand voller Seelöwen bestaunen.
Nach solch einem Adrenalinkick kühlten wir uns erst einmal am nächsten Beach ab – Vivonne Bay. Abgekühlt waren wir bereit für mehr Wildleben und fuhren zum Hansons Bay Wildlife Sanctuary. Glückspilze wie wir nun `mal welche sind, durften wir miterleben wie ein Koala 15 Minuten lang über den Boden(!!) läuft und extra für uns und euch post!
Schon so viel erlebt an diesem Tag, aber immer noch offen für Neues machten wir uns auf zum Flinders Chase National Park. Diesmal stießen wir nicht auf Getier, dafür jedoch auf ein Meisterwerk der Natur. REMARKABLE ROCKS – solche Steine habt ihr noch nicht gesehen!
Der letzte Programmpunkt brachte uns zum Admiral Arch, wo sich die neuseeländischen Seebären nur so tummeln.
Die Nacht verbrachten wir für ein bisschen Kleingeld im selbigen Nationalpark nach einer endlos erscheinenden und sicherlich für unseren Van keineswegs gesunden 25 Kilometer langen Offroad Strecke.
Den darauffolgenden Tag begannen wir mit einem zweistündigen Walk zu einem Plytopus Waterhole (Plytopus ist das englische Wort für Schnabeltier und hört sich wirklich seltsam an, wenn man es ausspricht).
Dort warteten wir vergebens auf ein Lebenszeichen der Schnäbler – diesmal hatten wir kein Glück. Die lebenden Fossilien zeigten sich uns nicht.
Am Abend gingen wir einem Insider-Tipp nach und besuchten das „Oktoberfest“ in Parndana. Erwartet hatten wir eine kleine Party und einen ruhigen Abend… Stattdessen trafen wir auf einen großen Haufen betrunkener Aussies, die allesamt im Dirndel und Lederhosen die Party zum Kochen brachten. Bis auf den einen. Er gab sich besonders viel Mühe mit seinem Outfit und tauchte mit strammem Schritt im Hitler-Kostüm auf. Die betrunkenen Aussies jedenfalls lachten und feierten ihn – wir waren uns nicht ganz sicher, was wir davon halten sollten.
Ausgenüchtert machten wir am nächsten Tag einen weitern Trip zu einem Beach und besichtigten danach die Hauptstadt Kingscote, wo wir auch die Nacht verbrachten.
An unserem letzten Tag erklammen wir den Lookout Prospect Hill, von wo aus man einen beeindruckenden Rundumblick von Kangaroo Island erhält.
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen und wir checkten auf der Fähre ein.
Jumunala
ReplyDelete2009-11-22 @ 12:59:56
Endlich keine Enttäuschung beim Anklicken eures - unveränderten - Bloggs, sondern Neues, Neues, Neues. Eure Abenteuer lesen sich spannender als ein Roman und für kritische, besorgte Eltern klingt alles nach äußerst grünem Bereich, nach sehr viel Freude und Erlebnisreichtum. Weiter so! Das Datum des Bloggens lässt - ebenfalls sehr beruhigend - darauf schließen, dass ihr sicher den Seeweg von Devenport nach Melbourne überwunden habt. Wohin geht es nach Tasmania?
Liebe Grüße
Ma und Pa
Jenni und Freddi (Besucher)
ReplyDelete2009-11-22 @ 13:29:03
hallo ihr beiden
nach dem telefonat, über das wir uns sehr sehr sehr sehr und sehr gefreut haben!!!, sind wir auf euern blog gegangen um eine entdeckungstour zu starten und ja es hat sich gelohnt
einfach wunderschöne bilder und eindrücke, die ihr mitnehmt!!! einfach wundervoll:9
wir freuen uns für euch
ihr seid die besten
aber freuen uns auch wenn ihr wieder hier seid
wir lieben euch und so:-*
eure Jenni&Freddiiiii: